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Die Geschichte der NBA

Die National Basketball Association (NBA) wurde 1949 als Nachfolgeliga der Basketball Association of America (BAA) gegründet. Damals übernahm die BAA die National Basketball League (NBL) und benannte sich fortan in NBA um.
Erster Präsident der NBA war Maurice Prodoloff, nach dem die "Most Valuable Player Award"-Trophäe benannt ist.

1950 wurde die NBA für afroamerikanische Spieler geöffnet. So wurde Earl Loyd im selben der erste farbige NBA-Spieler.

Zu Beginn der NBA dominierten hauptsächlich die großen Spieler. George Mikan, Center der Minneapolis Lakers, war der erste Superstar. Aufgrund seiner Dominanz sah sich die NBA gezwungen, erstmals die Regeln zu ändern. Die Zone unter den Körben wurde vergrößert, um das Spiel weiter nach außen zu verlagern.

1954 wurde dann erstmals die Shotclock in der NBA eingeführt, weil die Zuschauer das Interesse aufgrund der geringen Korbausbeute verloren.

In den 60er Jahren erlebte die NBA ihre erste echte Super-Dynastie. Die legendären Boston Celtics um den mehrfachen MVP Bill Russell gewannen zwischen 1957 und 1969 ganze elf NBA-Meisterschaften.

Ende der 60er Jahre wurde mit der ABA (American Basketball Association) eine Konkurrenzliga zur NBA gegründet. Nachdem die NBA in den 60er Jahren einen Höhenflug in Sachen Fan-Interesse und Bekanntheit erlebte, ebbte das mit Gründung der ABA, die der NBA den Rang ab lief, immer mehr ab. 1976 geriet die ABA allerdings in finanzielle Schwierigkeiten und wurde zum Teil in die NBA übernommen. Mit der Übernahme der ABA kamen auch Regeländerungen wie die Einführung der 3-Punkte-Linie.

Die 80er Jahre waren vor allem durch das Duell der beiden NBA-Großmächte geprägt. Die Boston Celtics um Larry Bird und die Los Angeles Lakers um Magic Johnson spielten beinahe Jahr für Jahr die NBA-Meisterschaft unter sich aus.

Zu Beginn der 90er Jahre trat Larry Bird aufgrund von Rückenproblemen vom NBA-Spielgeschehen zurück. Ein Jahr später schockte Magic Johnson mit seiner Offenbarung, er habe HIV, die Basketballwelt. Auch er trat daraufhin zurück. Die NBA hatte währenddessen in Michael Jordan ihren neuen Helden gefunden. Jordan und seine Chicago Bulls dominierten alles und jeden. Nachdem sein Vater ermordet wurde, entschied sich Jordan eine Auszeit vom NBA-Basketball zu nehmen, um an seiner Baseball-Karriere zu arbeiten.

In der Zwischenzeit wurden die Houston Rockets um Hakeem Olajuwon, dem besten Center der 90er, zwei Mal nacheinander NBA-Champion.

Nachdem die Bulls 1995 mit Michael Jordan, der von seinem Baseball-Ausflug zurückkehrte, noch gegen die Orlando Magic ausschieden, waren sie ab 1996 wieder das NBA-Team, das es zu schlagen galt. Nach 3 weiteren NBA-Titeln beendete Jordan 1998 seine Karriere.

Nach dem NBA-Streik 1999 wurde nur eine verkürzte Saison gespielt. Die San Antonio Spurs um Tim Duncan und David Robinson gewannen 1999 die NBA-Meisterschaft, bevor die Los Angeles Lakers um Shaquille O'Neal und Kobe Bryant drei NBA-Meisterschaften nacheinander gewannen.

Nachdem die Lakers 2003 gegen den späteren Champion, die San Antonio Spurs, ausschieden, erreichten sie 2004 erneut das NBA-Finale. Dort unterlagen sie allerdings den Detroit Pistons, die 2005 erneut in den NBA-Finals standen, jedoch gegen die San Antonio Spurs um MVP Tim Duncan den kürzeren zogen.


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